Der Instand zu setzende Trinkwasserbrunnen hat bei Wasserproben ergeben, dass sich darin Kolibakterien befinden. Dies kam zustande durch den im Laufe der Jahre sich ansammelnden Schlamm am Grund des Brunnens.
Der Brunnen stammte aus dem 18. Jahrhundert und befand sich mittlerweile im Kellergewölbe des darüber errichteten Hauses. Der Zugang gestaltete sich demnach etwas schwierig, da auch noch ca. 10 m Höhenunterschied innerhalb des Brunnens überwunden werden mussten bis zur Wasseroberfläche. Nach Errichtung eines Galgens mit Sicherheitsgeschirr konnte der Taucher auf den Grund des Brunnens und die Schlammablagerungen mit einer Saugpumpe (Förderhöhe 25 m) entfernen. Gleichzeitig wurde die Trinkwasserleitung unsererseits erneuert und um 1,5 m verlängert, welches nun eine ständige Trinkwasserversorgung gewährleistet.

